In Copra RF 2019 können Konstrukteure jetzt auch die mit einer Folie beklebten Bereiche eines Profils markieren.
Foto: Data M

Simulation

Copra-Software mit neuen Features

Data M zeigt auf der Euroblech eine neue Versionen von Copra RF und Copra FEA RF. Im Fokus steht dabei der „Automatic Report“, der den Verifizierungsvorgang verkürzt.

Das bayerische Unternehmen Data M stellt auf der Euroblech 2018 die aktuellen Versionen von Copra RF sowie Copra FEA RF mit zahlreichen Neuerungen vor. Hierzu gehört insbesondere die Funktion „Automatic Report“, die den kompletten Verifizierungsvorgang verkürzt und Projektleitern wie Konstrukteuren zielgruppengerecht eine Fülle von Daten über den simulierten Rollformprozess zur Verfügung stellt.

Geschäftsführer Albert Sedlmaier freut sich auf die Euroblech und die Begegnung mit den Kunden: „Data M entwickelt schon seit Jahren Soft- und Hardware-Lösungen, die vor allem auf Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung ausgelegt sind. Die neuen Releases und insbesondere die Funktion Automatic Report sind weitere Schritte in diese Richtung“.

Copra FEA RF 2019: Zeitersparnis durch automatisierte Auswertung

Mit zahlreichen Hilfsfunktionen und individualisierbaren Templates sorgt Copra FEA RF 2019 für eine signifikante Zeitersparnis. Denn wenngleich die Simulationszeiten durch leistungsfähige Prozessoren immer kürzer werden, steigt mit komplexeren Projekten die Auswertzeit der Konstrukteure. Die Templates ermöglichen eine schnelle und automatisierte Auswertung der Ergebnisse, bieten umfangreiche Analysemöglichkeiten und helfen zudem dabei, einen firmeneigenen Standard zu etablieren.

Zielgruppengerechte Aufarbeitung

Copra FEA RF 2019 bereitet die Resultate der Simulation zielgruppengerecht auf, so dass etwa der Projektmanager jederzeit den Überblick über den Projektstatus behalten oder der Konstrukteur dank der reproduzierbaren Templates detaillierte Auswertegrößen auslesen kann. Auch für den Maschinenbediener gibt es einen entsprechend gestalteten Bericht. Durch diese Vorgehensweise wird die Simulation gleichsam zum „Digital Twin“ der Rollformanlage, was detaillierte Einblicke in den Produktionsprozess ermöglicht.

Alle gängigen Auswertegrößen werden auf Wunsch auch nach den einzelnen Stationen aufgeschlüsselt. Insbesondere Konstrukteure, die sich üblicherweise auf lediglich eine Größe konzentrieren, werden durch die Templates von Copra FEA RF auf weitere wichtige Kennwerte aufmerksam gemacht. Die durch „Automatic Report“ generierten Berichte können weiterhin nach Kundenvorstellung standardisiert werden und erleichtern somit den Vergleich verschiedener Simulationen.

Copra RF 2019: zahlreiche neue Funktionen

Copra RF 2019 wird auf der Euroblech ebenso vorgestellt. Auch die marktführende Konstruktionssoftware erhält zahlreiche neue Funktionen. So können Konstrukteure nun etwa beschichtete Bereiche oder Sichtflächen eines Profils markieren. Denn das Vormaterial wird immer häufiger bereits mit einer Lackierung angeliefert, die durch den anschließenden Umformprozess nicht beschädigt werden darf.

Die Konstruktion von Blume und Rollen wird durch die Möglichkeit, virtuelle Schnittpunkte aus- und einzublenden, nochmals schneller. Weiterhin kann die Vermaßung der Rollen nun in Tabellenform mit den Koordinaten der Konturpunkte ausgegeben werden. Für Hersteller von Rund- und Rechteckrohren erzeugt Copra RF 2019 darüber hinaus automatisch ein Vier-Rollen-Schweißgerüst.

Schließlich ermöglicht es der neue Achsenkonfigurator, die Position der Achsen projektabhängig zu speichern und auch wieder zu laden. Damit kann die Achsposition nach dem Prinzip des „Digital Twin“ sowohl in der Maschine, als auch im Projekt stets aktuell gehalten werden.

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