Andreas Janisch und seine Kollegen von Jactio.com wollen Firmen im deutschsprachigen Raum mit Herstellern in Osteuropa zusammenbringen.
Foto: Jactio.com

Stahl

Einsparpotenzial durch Lieferantenwechsel

Das Wiener Start-up Jactio.com vernetzt KMUs mit Stahlbauproduzenten aus der CEE-Region und verhilft den Unternehmen zu einer wettbewerbsfähigen Lieferkette.

Stahlbaukonstruktionen sind bei vielen Industriebetrieben das Grundgerüst ihrer Produkte. Aber wo findet man gute Stahlbauproduzenten?
Meist wird zu Beginn ein Lieferant aus der näheren Umgebung gewählt. Das scheint anfangs Vorteile zu bringen, aber die lohnkostenintensive Herstellung ist in Westeuropa sehr teuer und mit steigendem Bedarf eine potenzielle Kostenfalle.

Kompetente und günstige Partner im CEE Raum finden

Genau an diesem Punkt setzt das Wiener Start-Up Jactio.com an: Andreas Janisch, selbst diplomierter Ingenieur aus der Branche, hat sich zusammen mit zwei Kollegen das Ziel gesetzt, Firmen im deutschsprachigen Raum eine Brücke zu günstigen Herstellern in Osteuropa zu schlagen. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass im CEE-Raum großartige Firmen beheimatet sind, die nach westeuropäischen Qualitätsansprüchen produzieren.“

Über die Website Jactio.com vermitteln die Gründer kostenlos Anfragen aus der deutschsprachigen DACH-Region zu Lieferanten im nahen CEE-Raum und vermitteln bis zu drei qualifizierte Angebote pro Anfrage. „Unsere Lieferanten kennen wir persönlich und minimieren dadurch das wirtschaftliche Risiko für die anfragenden Unternehmen", erklärt Janisch.

Stahlbauanfragen mit einem Volumen von 5 Mio. Euro sind erst der Anfang

Veränderung tut den meisten weh und Jactio.com reduziert sozusagen „die Schmerzen unserer Kunden, indem wir über unsere Plattform das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Stahlkonstruktionen ermöglichen“, erklären die Jungunternehmer. Diese schmerzstillende Medizin verabreicht Jactio.com seit der Firmengründung im April 2018 erfolgreich und bearbeitete in der kurzen Zeit bereits Stahlbauanfragen im Wert von über 5 Mio. Euro.
Aber das ist erst der Anfang. Denn mit weiteren Warengruppen und Dienstleistungen, wie beispielsweise Schaltschrankbau oder Montagedienstleistungen, werden noch mehr Unternehmen eine kostenseitige Verjüngungskur erhalten. So hält die Digitalisierung auch in die Einkaufprozesse der Stahlindustrie Einzug und Einkäufer können ihr volles Einsparungspotenzial nutzen.

Über das Start-Up Jactio.com

Jactio.com ist ein digitaler B2B-Marktplatz für arbeitsintensive Industriedienstleistungen. Die Plattform setzt den Fokus auf lohnkostenintensive Güter wie Stahlbau und Fertigungsteile sowie auf Industriedienstleistungen.

Foto: Schuler

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