Die Handschweißgeräte Magic Wave 230i, Magic Wave 190 und Trans Tig 230i sind leistungsstark und leise...
Foto: Fronius International GmbH

Schweißen

War Schweißen je so ergonomisch?

Der österreichische Technologieführer Fronius hat sein Handschweißgeräte-Portfolio um drei Geräte zum Schweißen mit Wolfram-Inertgas (WIG) erweitert.

Die Magic Wave 230i, 190 und Trans Tig 230i sind besonders handlich, leistungsstark und leise, erklärt der österreichische Hersteller Fronius. Dank ihrer schnellen Signalprozessoren erreichen sie immer exakt die Stromkurve, die eine höchstmögliche Lichtbogenstabilität bei kleinstmöglicher Geräuschemission erlaubt. Mit der intuitiven Menüführung findet der Anwender in nur wenigen Schritten die richtigen Parameter und kann sich so ganz auf seine Handfertigkeiten konzentrieren – und eine saubere Schweißnaht erzielen.

Vielseitig einsetzbare Stromquelle für Wechselstromschweißen

Ob im Rohrleitungs- oder Behälterbau, bei der Verarbeitung von Edelstahl oder für KFZ-Reparaturen und Instandhaltung – die neuen WIG-Schweißgeräte von Fronius eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen. Die leistungsstärkste Stromquelle ist die Magic Wave 230i für Wechselstromschweißen. Der besondere Vorteil: Sie kann mittels Bluetooth, WLAN und NFC-Technologie mit anderen Geräten kommunizieren und mit ihnen vernetzt werden. Für das Schweißen von Materialien wie Stahl, Edelstahl oder Aluminium ist die Magic Wave 190 prädestiniert. Die Wechselstromquelle ist mit Gaskühlung erhältlich und für unterschiedliche Einsatzbereiche eine optimale Wahl.

Leichtgewicht für Schweißen mit Gleichstrom

Bestandteil der neuen Serie ist auch die Trans Tig 230i für Gleichstromschweißen. Mit nur 15,9 Kilogramm Eigengewicht ist sie besonders leicht. Das Handschweißgerät eignet sich für sämtliche Schweißanwendungen außer Aluminium. Die Stromquelle ist genauso wie die Magic Wave 230i optional mit Wasserkühlung lieferbar. Über Bluetooth, WLAN und NFC kann sich die Trans Tig 230i ebenfalls drahtlos mit Geräten wie einem intelligenten Schweißhelm, einer Fernsteuerung oder sogar mit dem Smartphone verbinden.

Optimale Anpassung an den Anwender

Das multilinguale Bedienkonzept der Handschweißgeräte mit einem 4,3-Zoll-Vollgrafikdisplay ermögliche eine intuitive und sehr einfache Handhabung. Dank der Favoritentaste können Schweißer Parameter, die sie häufig verwenden, einfach abrufen und einstellen. Ein besonderer Vorteil ist laut Fronius der modulare Aufbau: Anwender können die Geräte mit unterschiedlichen Funktionspaketen beliebig erweitern. Dazu zählen die Job-Funktion, mit der bis zu 999 Jobs gleichzeitig gespeichert werden können, das Paket Puls Pro für den vollen Erhalt von allen Pulsfunktionalitäten, die zusätzliche Dokumentation von Daten sowie Limit Monitoring. Letzteres hilft dem Anwender, ein definiertes Parameterfenster zu erstellen und bestimmte Schweißparameter einzuhalten. USB-Anschlüsse ermöglichen es, Software-Updates durchzuführen und Schweißdaten zu dokumentieren.

Neuer Brenner für präzises Handling

Alle Geräte sind als Multivoltage-Version verfügbar. Mithilfe des Fronius Power Plug, einem verriegelbaren Gerätesteckverbinder auf der Rückseite der Stromquelle, kann das Netzkabel oder der -Stecker je nach Verwendungsort einfach und schnell gewechselt werden. Dies ermöglicht einen weltweiten Einsatz – auch bei unterschiedlichen Netzspannungen. Fronius habe zudem die Schweißbrenner neu konzipiert: Eine ergonomische Griffschale, standardmäßig kombiniert mit einem Brennerwechselsystem, erhöht den Komfort und sorgt für ein noch präziseres Handling. Die integrierte, leistungsstarke LED leuchtet den Nahtbereich effizient aus. Damit kann der Schweißer sich ganz auf seine Aufgaben konzentrieren und saubere Ergebnisse erzielen.

cd

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